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Palisaden richtig einbauen und setzen
Belastungskategorie 1 flach gebaut und kaum belastet Z. B. Zierbeete, Beetumrandungen oder ebenerdige Abtrennungen von Rasen-und Pflanzflächen sind typisch für diese Belastungskategorie. Zunächst ist eine ca. 10 cm starke Kies-/Filterschicht als Aufstandsfläche für die Palisaden anzulegen. Die Mini- oder Kleinpalisaden, beidseitig freistehend, sollten für stabilen Halt mit 1/3 ihrer Bauhöhe in das gut verdichtete Erdreich einbinden.
Belastungskategorie 2 Höhe und Belastung steigen an Wird von einer Pflasterfläche aus eine künstliche Anböschung vorgenommen oder ein vorhandener Hang abgefangen, handelt es sich um eine einseitige Erdhinterfüllung der Palisadenwand, die in der Regel bepflanzt wird. In dieser Belastungskategorie kommen die mittleren Palisadenhöhen zum Einsatz, was jedoch auch immer von Art und Ausführung des Objektes abhängt. Zuerst ist eine etwa 10 - 20 cm starke Kies-/Filterschicht unter dem Betonbett anzulegen. Gerade, saubere Fluchtung und höhengleicher, lotrechter Einbau sind durch Seilspannen oder andere Messverfahren sicherzustellen. A u c h hier sollten die Palisaden mit 1/3 Bauhöhe in den Untergrund einbinden, wobei allerdings ein erdfeuchtes Betonbett B 15 absolut erforderlich ist. Für sicheren Halt, sollte das Betonbett vor und hinter der Palisade mit einer Betonschulter abschließen.
Belastungskategorie 3 -hoch hinauf und stark gestützt, verkehrsbelastet
Die hohen Palisaden werden häufig als Stützwand mit steiler Erdanfüllung und sich daran anschließender Verkehrsauflast, etwa ein obenliegender Weg oder Parkplatz, eingesetzt. In dieser Belastungskategorie ist immer vor dem Einbau eine individuell erstellte Statik erforderlich. Im Bedarfsfall stehen wir Ihnen auch hier gerne zur Verfügung.
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